29″ auf Herz und Nieren

Frontal-Crash included

Heute waren Olaf und ich in den Harburger Bergen (HBs) unterwegs. Alle Nicht-Norddeutschen mögen jetzt vielleicht schmunzeln, denn die höchste Erhebung – der Hasselbrack – wird bei Wikipedia mit gerade einmal 116,2m über NHN erwähnt.

Aber das Bike-Revier südlich der Elbe hat echt eine Menge zu bieten. Na klar, es ist nicht der Schwarzwald, trotzdem gibt es auf relativ überschaubarem Gebiet komprimiert jede Menge Trails und alle nötigen Gemeinheiten. Steile Anstiege auf Sand oder Wurzeluntergrund. Downhills durch Hohlwege mit großen Sprüngen, ein paar gebauten Rampen und Drops. Einer geht sogar direkt über eine Betonmauer 1,5 Meter tief ins Nichts. 🙂

Heute wollte ich das STEVENS Jura Carbon ES intensiver als die letzten Tage rannehmen. Es hatte kurz vorher geregnet, so dass wir zwar keinen Matsch, aber feuchte Untergründe hatten- also gute Allround-Bedingungen.

Mich haben einerseits nochmal die Reifen interessiert. Und dann aber auch Gabel und Dämpfer. Um es gleich vorweg zu nehmen, es ist ein Hochgenuss, dieses tolle Material zu fahren. Alles funktioniert, wie und wann es soll und das nimmt einem richtig Arbeit. Vor allem das Fahren mit dem Dämpfer ist für mich eine tolle neue Erfahrung. So ein Hinterbau ist echt nützlich. Beim Springen, beim Droppen, auf der Geraden… sogar beim Klettern. Ein Fully gibt einfach Ruhe, Stabilität und Sicherheit. Ich möchte mein Hardtail so schnell nicht zurück.

Die Reifen sind die eigentlichen Arbeiter und machen im wahrsten Sinne des Wortes die Drecksarbeit. Ob Teer, Sand, Matsch, nadelweicher Waldweg oder Wurzelpassagen – über alles müssen die Pneus als erstes. Am Ende einer schnellen Abfahrt war ich dermaßen vom Grip fasziniert, dass es mich richtig zerlegt hat. Die Abfahrt lief in einer langen Linkskurve mit Erd- und Wiesenuntergrund aus. Ich konnte meine Augen nicht vom Vorderreifen lösen, der trotz Schräglage artig seine Arbeit tat. Wow!
Dann ging alles ganz schnell. Mit voller Wucht fuhr ich frontal in eine Bank (Stirnseite), die wartend am Wegesrand stand. Da ich noch etwas Rücklage hatte, flog ich nur seitlich und ohne Salto vom Rad. Das Verrückte ist: Den ganzen Aufprall hat der Vorderreifen abgefangen. Es gab noch nicht mal einen Durchschlag und dank tubeless keinen Platten.

Und wieder einmal hatte ich Glück im Unglück. Letztendlich war es ein Fahrfehler durch mangelnde Konzentration bei nicht angepasster Geschwindigkeit.

Die Qual der Wahl – Reifen

Tubeless ahead!

Momentan passiert so viel, da komme ich mit dem Bloggen kaum hinterher.

Ich bin in diesen Tagen viel mit dem „neuen“ Rad unterwegs und teste alles auf Herz und Nieren. Ein großes und wichtiges Thema ist die richtige Bereifung. Hier gilt es einen Kompromiss aus Sicherheit (Grip) und Gewicht (Speed) zu finden.

Vom BCBR gab es eine Empfehlung, der bin ich stumpf gefolgt.
1) Go tubeless!
2) Front: Maxxis Minion DHR II (2.3)
3) Back: Maxxis Ikon (2.2)

Klares Fazit nach drei Trainings:
Alter Schwede! Don’t make me think. Die Reifen kleben am Boden und machen einfach nur Spaß. Schnell sind sie aber auch. Und das für mich Krasseste: Alles ohne Schläuche. Magic! 👍

Ende des Grundrauschens

Die letzten 150 auf der Straße

Der Canada-Countdown zählt jetzt gnadenlos runter und ich habe noch ein paar Hausaufgaben offen. Ich muss endlich Mountainbike fahren. Deshalb wollte ich mir heute noch ein letztes (ein allerletztes) mal eine lange Runde auf der Straße geben.

Um zwölf Uhr bin ich los. Fürs Mittagessen hatte die Zeit nicht mehr gereich, denn ich war heiß auf mein noch immer neues Rennrad und den neuen Wahoo Elemnt. 🙂 Die ersten 40km sind mittlerweile feste Routine und ich nutze jedes Training, die einzelnen Segmente noch schneller zu fahren. Bis Bad Segeberg ging es auch noch sehr zügig vorwärts, aber dann.. Aber dann wurde es sehr langsam und kleinteilig. Ich konnte einfach nicht die optimale Route nach Lübeck finden. Ein neuer Kurs birgt immer Gefahren, sich den Schnitt kaputt und die Beine dick zu fahren. Anhalten. Standort checken. Netz suchen. Leute fragen. Fluchen. Weiter fahren. Irgendwann war ich dann an der Lübecker Stadtgrenze. Kurz darauf durfte ich mich über zwei Platten freuen. Der Hunger machte sich ebenfalls bemerkbar. Yeah! Genau so eine Tour hatte ich ja gewollt. Mit wie wenig würde ich durchkommen?

Mit einem absoluten Notschlauch, 3,5 Bar und einem Riegel bin ich tapfer auf die zweite Hälfte der Strecke. Und siehe da, es lief besser, als ich erwartet hatte. Wieder zurück in Hamburg gab es kurzzeitig etwas Thermik mit zwei Harleys vom Chapter Hamburg. Sie knatterten großzügig und gemütlich nebeneinander und wollten mich nicht vorbeilassen. Auf so etwas reagiere ich ja allergisch. Also bin ich mit knapp 40 auf den Randstreifen gesprungen und hab auf dem Radweg überholt. Hehe..

Nach ziemlich genau fünf Stunden und 150km war ich wieder zuhause. Puuuh.

Ab jetzt nur noch MTB und Krafttraining. 🙂

Planning is everything. Plans are nothing.

Die letzten 45 Tage…

Hätte ich im letzen Sommer gewusst, was die Teilnahme am BCBR und der anschließende Urlaub für ein Orga-Move werden würde, dann hätte ich mich nicht trotzdem angemeldet.

Seit meiner Anmeldung Ende letzten Jahres hatte ich ja nur zwei Dinge im Kopf: Ausreichend Training und ein richtig cooles Bike. Das mit dem Training hab ich halbwegs in den Griff bekommen. Immerhin hab ich 3.000km Vorbereitung auf der Uhr. Mehr geht immer, klaro.

Das mit dem coolen Bike ist schon nicht mehr ganz so einfach. Im Dezember bestellt, für April avisiert. Dann KW21, jetzt KW24. Das Rennen startet in KW27. Also hätte ich besten Fall zweieinhalb Wochen, um mich an den neuen Hobel zu gewöhnen.

Da selbst mir das zu knapp ist, habe ich seit dieser Woche zumindest ein Plan-B-Bike. Dafür bin ich mal schnell Richtung Osnabrück gedüst und hab von meinem lieben Buddy Thomas mit viel Vitamin B ein Pool-Rad von STEVENS geholt. Ein Jura Carbon ES mit XT und DI2. Damit könnte ich leben und zur Not auch in Kanada starten.

Damit nicht genug. Das Rad muss als Sperrgepäck sicher verpackt und transportiert werden. Also habe ich mir ein Evoc Bike travel bag organisiert (Danke Armin!) und den Flug durch KLM organisiert.

Für die ersten beiden Tage bis ich ins Basecamp darf, brauche ich ein Hotel – idealerweise in der Nähe der Registration. Das letzte Zimmer im Holiday Inn in North Vancouver. Check! CAD 871,70. Schluck!

Es gibt ein wunderbares Packing-Video von Mister Hestler persönlich. Neben diversen Bike-Klamotten brauche ich ein ordentliches Sleeping-Pad und einen Minus-10-Schlafsack. Trillerpfeife (FOX40) und wasserfeste Streichhölzer hab ich natürlich schon. Dem ganzen Technik-Geraffel (GoPro und Co) werde ich einen separaten Post widmen.

Natürlich muss man auch einen Medical Check machen. Neigen Sie zu epileptischen Anfällen, haben Sie eine Herzschwäche, psychische Probleme, …? Meine Tetanus-Impfung ist leicht veraltet und muss erneuert werden.

Wenn am Day 7 die Family kommt, um den stinkenden Papa in Squamish in Empfang zu nehmen, brauchen wir ebenfalls ein Hotel. 3 Nächte. Check. Im Anschluss dann die RV-Übernahme (Recreational Vehicle) in North Vancouver. Dort müssen wir hinkommen mit mindesten zwei großen Koffern und dem Bike.

Im Juli ist Hochsaison, also müssen wir die Camp Grounds bereits jetzt reservieren, sonst haben wir abends keinen Stellplatz. Also müssen wir uns bereits jetzt für eine grobe Route entscheiden. West-Kanada ist gefühlt komplett durch Fjorde getrennt. Mindestens alle 100 Kilometer gibt es eine Überfahrt, für die man einen Fährplatz reservieren muss. Und so geht die Liste der ToDos endlos weiter…

Glaubt mir, es ist der Wahnsinn.

Generalprobe verkackt

Und trotzdem viel gelernt.

Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt.

Ein Mountainbike-Marathon mit einer Strecke von 70km und 1.800hm sollte doch machbar und die beste Möglichkeit sein, seine – also meine – aktuelle Form zu testen.

Vorgestellt hatte ich mir eine Platzierung unter den ersten 15. Als dann Punkt neun der Startschuss fiel, wurde ich im Wortsinn schnell eines Besseren belehrt.
Sobald wir die Stadionrunde hinter uns hatten, ging es mit hohen Tempo los. Die ersten Kilometer mussten wir gnadenlos hoch, hoch und weiter hoch. Die Böden waren schön aufgeweicht und die Temperatur lag bei 1 oder 2 Grad. Die Jungs um mich herum schien das nicht zu stören. Mir aber war kalt, sehr kalt. Ich brauche immer ca. eine Halbe-/Dreiviertelstunde, bis die Aggregate einigermaßen hochgefahren sind. Dafür war es heute definitiv zu spät. Gefühlt alle fuhren an mir vorbei- das war echt grausam. Eine weitere Tatsache war, dass ich zu wenig gefrühstückt hatte und der Magen schon jetzt rebellierte. Als Ergebnis fühlten sich meine Beine wie Gummi an.

Was passierte hier? Wo war der ganze Druck hin?

Nach der ersten Schiebepassage hoch zum Steinbergsee fühlte ich mich so gedemütigt, dass ich kurz vorm Aufhören war. Der Puls kam einfach nicht zur Ruhe und mir war kotzübel. Zum Glück kamen dann ein paar mörderisch geniale Abfahrten und ich konnte wieder einige Plätze gutmachen. Nichtsdestotrotz blieb es dabei, dass ich immer wieder von hinten überrollt wurde.
Es folgten lange leicht ansteigende Ziehwege und so langsam wurde ich wärmer. Die Strecke war im Prinzip traumhaft und genau mein Ding, aber es wollte sich kein Flow einstellen. Und immer wieder Schnee…

Das alles erinnerte mich an die Amateurrennen in den Neunzigern. Eine hohe Leistungsdichte und jede Menge Geballer. Klar, es waren ja auch viele Lizenzfahrer am Start. Aber so eine Diskrepanz. Boah..

Halbwegs würdevoll habe ich es nach 35km zurück ins Ziel geschafft. Als der Stadionsprecher meinen Namen mit der Ankündigung ausrief, dass ich nun auf die zweite Runde gehen würde, bin ich einfach rechts rausgefahren und direkt zur Dusche. 😉
Nicht mit mir. Nicht heute. Im Nachhinein hab ich es ein bisschen bereut. Irgendwie hab ich schon gekniffen und irgendwie war ich zum Schluss ja doch warm. Jetzt weiß ich aber, welche Hausaufgaben noch zu tun sind.

Das Rennen hatte aber auch was Positives. Ich konnte auf wunderbarem Material fahren (Danke Olaf again) und weiß jetzt, dass dieser Bike-Typ für Kanada perfekt sein wird. Vor allem bergrunter war ich vielen anderen überlegen und konnte mich voll auf Reifen, Dämpfer und Bremsen verlassen. Ein völlig neues Erlebnis. Für die Kollegen mit ihren Sechseinhalb-Kilo-Hardtails war die Strecke jedenfalls nix. 🙂

Ach ja, und ich konnte meine neue GoPro unter Realbedingungen testen. Ein paar Impressionen gibt’s hier…

Rough times, rare bikes!

Twentynine das wäre fein

In zehn Wochen startet die große Party in BC und bei mir in HH ist noch einiges im Argen. Prinzipiell ist alles organisiert bzw. organisierbar. Wäre da nicht die Besonderheit, dass ich noch immer kein Bike hab.

Im Dezember hatte ich mir ja eine Trailrakete bestellt (Bike No. 7), doch leider gibt es Verzögerungen im Betriebsablauf. Letztes Jahr gab es einen Brand bei Shimano in Japan und wie es der Zufall will, wurde der Großteil der Komponenten zerstört, darunter auch meine XTR-Kurbel. 🙁 Ohne diese Kurbel kann das Bike nicht gebaut werden. K-o-t-z!

Für dieses Wochenende habe ich mir erstmal wieder Olafs Heiligtum ausgeliehen, damit ich beim Bilstein Bike Marathon starten kann. Das wird lustig. Für das STEVENS Racing Team mit einem Canyon am Start. Aber das Bike hat zumindest eine Kurbel. 🙂

Heute konnte ich daher endlich mal wieder MTB gefahren. Die Einheit war auch extrem wichtig. So ein 29″ Bolide fährt sich schon deutlich anders – besser. Aber man muss es halt mal gefahren sein. An die 12-fach Schaltung gewöhnt man sich schnell, den Shift aufs große Kettenblatt hab ich eh nie gemocht.
Den Seat-dropper hab ich mehrfach ausprobiert, auch wenn Treppenfahrten nicht gerade zum klassischen Use case gehören. Mit dem Seat-dropper einher gingen natürlich auch Gabel und Dämpfer. Beide arbeiteten astrein und waren bocksteif, wenn es darauf ankam.

Als mir nach knapp 70 zornigen Kilometern ein 1er-BMW die Vorfahrt nahm, konnte ich auch noch die Bremsen testen. Es war bereits das dritte mal, dass ich in einer ähnlichen Situation war.
Der mit seinem Smartphone beschäftigte Fahrer nimmt keine (!) Kenntnis von mir, ich sehe den Crash aber umso deutlicher vorher und kann mich mit einer gewissen Wut im Bauch darauf vorbereiten. Also: Hinterrad blockieren und schön in die Seiten sliden. Der Überraschungseffekt und die Beule in der Tür sind garantiert.
(Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen!)

Post-mallorquinische Belastungsstörung

Wo sind meine belgischen Freunde?

Leider hatte ich es ein wenig befürchtet. Der Einstieg nach dieser Woche Mallorca könnte schwierig werden. Aber diese Woche… war wirklich scheiße!

In erster Linie war es die Arbeit, die tierisch gestresst und genervt hat. Projekte und ToDos, als ginge es um Leben und Tod. Scheinbar alles und jeder hatte sich gegen mich verschworen. Dazu dann die übliche Flut an Mails, Mails und Mails.

Die Sehnsucht nach der Speedgruppe wuchs stündlich und so bin ich schon am Mittwoch morgen zu einem Flucht-Training aufgebrochen. 120km sollten wohl kein Problem sein. Aber es lief ganz und gar nicht. Wir hatten 4 Grad und tierisch Wind aus Nord-Ost. Zudem war ich zu dünn angezogen. Das Rad lief auch nicht. Und überhaupt, ich war alles andere als locker. Kein Fast Train, dafür Beine aus Gummi und Frust.

Nach nur 7,7km hab ich abgedreht und bin zum Rasenmähen in den Garten.

Aber es kamen weitere Tiefschläge. Die Auslieferung meines Mountainbikes (bestellt im Dezember) wird sich womöglich bis in den Juni verzögern. Und das nur, weil diese verdammte XTR-Kurbel nicht da ist. Und das nur, weil es in der Shimano-Fabrik gebrannt hat. Damit steht das ganze Canada-Projekt auf der Kippe- denn so fix bekommt man kein anderes Rad.

Und dann fallen wir die Worte meines alten Profs ein, der in der Arktis Eisbären filmen wollte.
Ungeduld hilft nicht, Geduld auch nicht.

Adios Mallorca y muchas gracias

Estoy muy bien.

Um besser sehen zu können, wo ich überall war, habe ich eine kleine Karte erstellt. Der Osten ist ein wenig zu kurz gekommen, aber ansonsten bin ich eigentlich fast überall gewesen.

Nach knapp 730km geht eine Wahnsinnswoche zu Ende, morgen um die Zeit bin ich schon wieder zuhause. Ich habe viel gelernt und viele echt verrückte Leute kennengelernt.

Heute hab ich nicht trainiert. Dafür war ich in Palma und hab leckeren Apfelkuchen gegessen. In 4 Wochen fahre ich seit langem mein erstes Moutainbike-Rennen (Bilstein Bike Marathon) und fühle mich gut vorbereitet. Perfekt wäre es, wenn endlich mein neues Bike lieferbar wäre. Aber das ist eine andere Geschichte…

Und jetzt? Una cervesa grande por favor. 🙂

Tag 6 – Cala Figuera und andere Hotspots

Ausrollen und Genießen

Cala Figuera

Heute hab ich mich wie viele andere von der Gruppe gelöst und bin alleine los. Die Sonne stand verführerisch, so dass ich gleich um 10Uhr los bin.
Es ging parallel zur Autobahn über Llucmajor und Campos nach Santanyi. Ein nettes Städtchen mit einem tollen Wochenmarkt. Aus reiner Neugier bin ich mal runter nach Cala Santanyi. Hier haben wir vor zwei Jahren einen sehr heißen Urlaub verbracht. Hier ist auch die 12-Meter-Klippe, von der man sich ins Mittelmeer stürzen kann. Rockt richtig! 🙂

Zum Café con leche ging’s nach Cala Figuera. Hier direkt in der Bucht zu sitzen, hat schon was. Vor zwei Jahren bin ich hier bei knappen 40 Grad viel gelaufen und habe seitdem eine enge Verbindung mit der Gegend.

Auf Mallorca wird der Grünstreifen neben der Straße übrigens stehengelassen. Das freut sicherlich die Insekten und sieht auch noch sehr schön aus.

Über Es Llombards und Ses Salines bin ich nach Sa Rapita. Alle drei Orte sind wunderschön gelegen und laden zum Verweilen ein. Ich bin aber lieber weiter, weil der Wind so extrem aus Südwest gepustet hat. Die Jungs auf ihren Zeitfahrmaschinen hatten nichts zu lachen. Auf der Ma-6014 Richtung Arenal fährt man ja auf einer Art Hochplateau. In langgezogenen Wellen zieht sich die Straße über mehr als 30 Kilometer. In mindestens einer Richtung hat man immer einen starken Durchzug.
Aber heute hab ich die große Scheibe nicht mehr runtergenommen. Ich habe gekämpft bis zum Schluss und nach 125km mit einem 30er Schnitt war ich happy zurück am Hotel.

Jetzt schnell noch zu Anya und dann bis zum Essen ein bisschen schlafen. Adios…