Noch 14 Tage

Nerven liegen blank!

Zwei Stürze binnen neun Tagen. Was ist los mit mir?

Heute war ein sehr warmer Tag. Um den Kopf etwas frei zu kriegen, bin ich schon am frühen Nachmittag aufs Rennrad. 100km erweitertes Grundlagentraining sollten drin sein und wenn ich dann zuhause wäre, wäre tatsächlich auch mein Mountainbike zur Abholung bereit. In echt jetzt!

Also bin ich meine Standardrunde nach Norden aus der Stadt raus und dann nach Osten. Es war zwar super schwül, aber alles lief wie am Schnürchen. Dann kamen immer mehr dunkle Wolken und als ich nach Bad Oldesloe reinkam, waren die Straßen nass.

Naja und dann kam der Kreisel. Kreisel zu fahren, ist nicht einfach; zugeben würde das natürlich niemand. Man will nicht mehr als nötig abbremsen, dafür muss der Innenkreisel frei sein. Man will idealerweise gleich am Scheitelpunkt weitertreten. Dazu müssen die Pedale aber an der richtigen Stelle sein. Alles easy, wenn man die Strecke kennt. Bei nasser Fahrbahn sieht das aber komplett anders aus. Kaum legst du dich etwas zu stark in die Kurve, geht das Vorderrad (7-8 bar) sofort weg.

Jogi Löw würde es Standardsituation nennen.

Tja, und dann hab ich mit knapp 40 Sachen einmal komplett die Straße vermessen. Schürfwunden von der Schulter bis zum Knöchel. Ich bin sogar auf dem Helm geknallt. Scheiße, scheiße, scheiße.

Ich habe mein Rad aufgerichtet und bin wie ein reumütiger Hund die verbleibenden 40 Kilometer nachhause. „Ansonsten“ ist zum Glück nix passiert.

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